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Internationale Großdemonstration »Jesus kam auch für die Tiere«

Neu Jerusalem-Journal, Folge 3, Kapitel 1

Über 1.000 Menschen und Tierrechts-Organisationen aus mehreren Ländern schlossen sich der internationalen Groß-Demonstration »Jesus kam auch für die Tiere« am 3. Juni in Würzburg an. Sie demonstrierten gegen das Töten der Tiere in Schlachthöfen, Versuchs-Laboratorien und bei der Jagd.

 


Das Motto der Groß-Demonstration »Jesus kam auch für die Tiere« verweist auf die Kultur des europäischen Abendlandes: "Zu Ostern gedenken die Christen des Leidens und Sterbens Jesu. War die Kreuzigung des Herrn nur für den Menschen? Hat Christus nur für die Menschen gelitten? Christus kam auch, um die Tiere von ihrem Leiden und ihrer Qual zu erlösen. Jesus von Nazareth wurde von Tiertötern verraten und hingerichtet. Heute wird Christus von den Menschen verraten, die in Seinem Namen das Töten der Tiere befürworten." – so schallt es durch die Straßen der Innenstadt von Würzburg in Unterfranken, Deutschland.

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Auszüge aus dem Manuskript des Beitrages


O-Ton Silke, Reporterin: „Wir stehen hier vor dem Würzburger Hauptbahnhof. In wenigen Minuten beginnt eine Großdemonstration unter dem Motto: »Jesus kam auch für die Tiere«. Veranstalter sind einige Landwirte von Gut Greußenheim. Einen Vertreter haben wir hier und würden gerne wissen: Was ist das Anliegen dieser Landwirte? Warum veranstalten sie diese Demonstration?“

 

O-Ton Florian, Landwirt: „Diese Demonstration wird veranstaltet, um die Menschen wachzurütteln, um ihnen aufzuzeigen, welches Leid die Tiere tragen müssen durch uns Menschen - in den Massentierhaltungen, in der Landwirtschaft, wo sie in engen Ställen zusammen gepfercht werden, in den Schlachthöfen, auf den Tiertransporten. Das alles nur, damit die Menschen ihr Fleisch essen können - was überhaupt nicht notwendig ist. Tiere sind freiheitsliebende Wesen. Wir Menschen pferchen sie in enge, stinkende Ställe, statt sie auf geräumige Weiden und in den Wald zu lassen. Wir wollen den Menschen aufzeigen, dass jeder konkret etwas tun kann. Jeder kann den Tieren helfen und kann dem ein Ende machen, indem er kein Fleisch mehr isst. So hat jeder die Möglichkeit, etwas für die Tiere zu tun.“

 


O-Ton / Übersetzung Demonstrations-Teilnehmer aus Italien: „Als ich erfahren habe, dass hier in Würzburg diese Großdemonstration gegen die Jagd stattfindet, bin ich gekommen, um im Namen meines Vereins, einem großen Anti-Jagd-Verein aus Italien, zu bezeugen, dass viele Menschen in Europa gegen die Jagd sind und wir die Jagd abschaffen wollen.“

 


O-Ton / Übersetzung Demonstrations-Teilnehmerin aus Spanien: „Der Aufruf von Christus für die Tiere hat mich stark beeindruckt. Alles, was ich für die Tiere tun kann, werde ich auch tun. Ich bin aus Alicante, in Spanien, gekommen - vor allem aus zwei Gründen: Erstens möchte ich für die Tiere kämpfen, und zweitens hat mich das Motto der Demo angesprochen: »Jesus kam auch für die Tiere«. In Spanien gibt es so etwas nicht. Es ist mir wichtig, an dieser Demonstration teilzunehmen und das eventuell auch in Spanien fortzusetzen.“

 

O-Ton Jürgen, Tierbetreuer: „Das Motto dieser Demonstration ist: »Jesus kam auch für die Tiere«. Wir haben heute Ostersamstag. Das ist der höchste Feiertag im sogenannten christlichen Abendland. An diesem Feiertag müssen viele Tiere ihr Leben lassen, vor allem Lämmer. Darin liegt eine große Diskrepanz - da Jesus ja auch für die Tiere kam.“

 


O-Ton Dieter, ehem. evangelischer Theologe: „Das Motto stimmt. In der Bibel ist es etwas versteckt dargelegt, weil es selbst in der Kirche nicht eingehalten wird. Dort wird Fleisch gegessen, dort befürwortet man Tierversuche, dort befürwortet man die Jagd. Deshalb werden diese versteckten Hinweise auch überhaupt nicht wahrgenommen. Und man könnte sagen: Was die Kirche macht, ist ein Etikettenschwindel, weil nach kirchlicher Lehre eben Jesus nicht für die Tiere kam. Man hat den Tieren sogar die unsterbliche Seele abgesprochen. Man hat gesagt: ‚Tiere kommen nicht in den Himmel’, und man behandelt sie auf Erden entsprechend schlecht. Aber das hat mit Jesus nichts zu tun.“

 

O-Ton Florian: „Jesus hat die Tiere geliebt, und Jesus ist genauso für die Tiere eingetreten wie auch für die Menschen. Wir wollen auch Jesus rehabilitieren - denn die Kirchen haben über ihn viele Lügen verbreitet. Die Kirchen sind im Grunde die, die das Fleisch essen über Jahrhunderte propagiert haben. Es wurden Menschen, die kein Fleisch essen wollten, ausgegrenzt. Diese Menschen wurden teilweise sogar gefolgert oder umgebracht.“

 


O-Ton Gert, Sprecher der Landwirte von Gut Greußenheim: „Dabei sollten die Menschen hier, in einem sogenannten christlichen Land, doch wissen, was Jesus, der Christus, gesagt hat. Er sagte: ‚Und was ihr immer tuet dem Geringsten Meiner Kinder, das tuet ihr Mir. Denn Ich Bin in ihnen – und sie sind in Mir. Ja, Ich Bin in allen Geschöpfen – und alle Geschöpfe sind in Mir. An allen ihren Freuden erfreue auch Ich Mich – und an allen ihren Schmerzen leide auch Ich. Darum sage Ich euch, seid gütig miteinander und mit allen Geschöpfen Gottes.’“

 

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Schlagworte zu dieser Sendung

Demonstration, Groß-Demonstration, Jesus, Tiere, Würzburg, Ostern, Kreuzigung, Christus, Kirche und Tiere, internationale Demonstration, Tierrechte, Tierschutz-Demo, Massentierhaltung, Tierschutz in der Bibel, Tier und Seele

 

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